Elektriker

Es geht Schlag auf Schlag weiter in unserem Häuschen. Schon am 2. Stelltag war auch der Elektriker von Elektro Schilling vor Ort und hat angefangen, Kabel zu ziehen.

Er war dann bis Donnerstag der Folgewoche, also insgesamt 5 Werktage, im Haus beschäftigt und wir waren zweimal vor Ort, um Dinge abzusprechen, z. B. die genaue Lage der Lampenauslässe und die Steckdosen, z. B. in der Küche. Er war wirklich fleißig und die Abstimmung war unkompliziert.

In Absprache haben wir dann noch 2 zusätzliche Spots untergebracht – gegen entsprechenden Aufpreis und eine Aufputz-Außensteckdose. Der Elektriker hat eine Preisliste mit und man kann dann noch das eine oder andere kurzfristig hinzufügen. Das finden wir praktisch und sehr sinnvoll, weil man ja in der Bemusterung noch nicht wirklich alles so präsent im Kopf hat. Wenn man das erste Mal im Haus stehen, entstehen vielleicht noch weitere Ideen oder es fällt etwas auf, was vergessen wurde.

Als der Elektriker sich dann wieder auf den Weg machte, war der Zählerschrank angebracht

an allen Lampenauslässen guckten Kabel aus der Wand bzw. Decke und es waren die Steckdosen vorbereitet sowie Schalterplätze markiert inkl. Schalterbelegung.

Sieht wild aus und für mich als Laien absolut nicht zu verstehen. Für mich zählt in erster Linie das Ergebnis, wenn es fertig ist. Aber zumindest sieht es danach aus, dass ich nachher über der Arbeitsplatte 4 Steckdosen habe. Und das zählt für mich. Alles andere machen besser die, die sich damit auskennen. Und den Eindruck habe ich definitiv, dass sich die Elektriker, die vor Ort die Kabel gezogen haben, bestens auskennen und genau wissen, was sie tun und auch, was sie fragen müssen. Denn ich glaube, wenn er nicht so konkret gefragt hätte, wären die Arbeitssteckdosen vermutlich nicht von Anfang an vorhanden gewesen. Denn unser aktueller Küchenplan, der auch die Arbeitssteckdosen enthielt, war irgendwo im Daten-Nirvana stecken geblieben und sowohl Bauleiter als auch Elektriker hatten ihn nicht vorliegen. Das haben wir dann aber zum Glück schnell und auf dem kleinen Dienstweg klären können und haben die finalen Pläne zur Verfügung gestellt. Also können wir auch bei diesem Arbeitsschritt ein weiteres Mal sagen: Alles richtig gemacht!

Bei uns gibt es aber noch etwas, was vermutlich nicht in jedem Einfamilienhaus zu finden ist: Singlemode-Glasfaser. In Eigenleistung hat mein Mann (natürlich nach Einverständnis vom Bauleiter und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, dass er nicht im Weg steht) in jedes Zimmer eine Duplex-Leitung LC-LC OS2 gelegt. Zudem geht in jedes Zimmer mindestens eine Leitung CAT7 – ins Büro und zum TV vier bzw. zwei CAT7 Leitungen. Kupfer ist gut, aber Glas ist besser. Jetzt sind einmal die Decken und Wände offen – wer weiß wofür wir es mal gebrauchen können? Was da ist, ist da. Und von den Kosten her absolut erschwinglich – alle Kabel und Dosen insgesamt unter 200 Euro – die eigene Arbeitszeit rechnet man ja bekanntlich nicht mit.

Das nächste Mal sehen wir den Elektriker von Elektro Schilling dann vermutlich erst wieder zur Elektrofertiginstallation, also Schalter- und Steckdosenmontage.

Aber wenn es um Elektriker geht, möchte ich auch noch ein paar Worte darüber verlieren, dass unser Hausanschluss Strom auch bereits gelegt wurde. Zwei Elektriker von Elektro Kudla, die für e-regio die Hausanschlüsse erledigen, haben den Baustromanschluss abgeklemmt und den Stromanschluss gelegt. Um weiterhin Strom auf der Baustelle zu haben, mussten wir dann den Baustromkasten im Haus wieder anschließen, damit die Arbeiten nahtlos weitergehen können, denn natürlich wird im Haus auch weiterhin Strom gebraucht.

Bis dahin werden noch viele andere in unserem Haus tätig werden, nächste Woche geht es weiter mit den Installateuren sowie der Vorbereitung und Erstellung vom Außenputz.