Massivbau oder Fertighaus?

Diese Frage haben wir uns eigentlich gar nicht gestellt, sondern es war relativ schnell klar oder eigentlich gar nicht in Erwägung, etwas anderes als ein Fertighaus zu bauen. Maßgeblich dafür war für uns sicherlich die Bauzeit und den Einzugstermin, den wir fest im Blick haben (wegen Schulwechsel). Uns war auch klar, dass wir auf jeden Fall ohne Keller bauen wollen. Energetisch wollten wir viel herausholen, also KfW 40 Plus oder sogar ein Passivhaus.

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Rund 20% aller in Deutschland gebauten Einfamilienhäuser sind mittlerweile Fertighäuser. Der Vorteil liegt sicherlich in der sehr kurzen Bauzeit. Fertighäuser stehen in der Regel nach einem oder zwei Tagen, anschließend kommt der Innenausbau und Arbeiten an Fassade und Dach. Aber das Haus an sich steht nach ein bis zwei Tagen.

Fertighäusern wird oft nachgesagt, dass sie aufgrund der Holzbauweise nicht luftdicht wären, bzw. sich schnell aufheizen oder auskühlen. Beides ist Blödsinn. Ebenso, dass Fertighäuser keinen Spielraum bei der Gestaltung hätten. Vor dem Bau kann man bei einem Fertighaus nahezu alles anpassen und nach eigenen Wünschen ändern. So konnten wir uns das Hausmodell, für das wir uns entschieden haben, ansehen und durchgehen. Wir konnten damit auch sehr gut sagen, was wir geändert haben möchten.

Wenn man nicht gerade mit einem Bauträger ein Massivhaus baut, dann hat man durchaus das Problem die unterschiedlichen Gewerke zu koordinieren. Das wollten wir uns sparen. Wir wollten einzugfertig (!) und alles aufeinander abgestimmt und aus einer Hand. Und hier liegt eine große Stärke der Fertighausindustrie: Alles aus einer Hand.

Also Fertighaus war sehr schnell klar. Aber von wem? Wenn Ihr wissen wollt, für welche Firma wir uns entschieden haben, lest hier weiter.