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Autarkiegrad – Der Strom kommt aus der Steckdose… oder vom Dach

Unsere Photovoltaikanlage (PV-Anlage) läuft nun seit ungefähr 8 Wochen zu unserer vollsten Zufriedenheit. Da wir nach dem KfW40 Plus Standard gebaut haben, war eine PV-Anlage samt Batteriespeicher Pflicht.

In der Eigentumswohnung hatten wir, eigentlich egal mit welcher Personenanzahl, immer einen Verbrauch von etwa 3500 bis 4000 kWh pro Jahr. Damit lagen wir in der Vergangenheit ganz gut im Durchschnitt. Die Zahl gilt wohlgemerkt für ein Mehrfamilienhaus ohne elektrische Warmwasseraufbereitung. Dass ich zuletzt auch ab und zu meinem BMW 225xe geladen habe (10 kWh Akkukapazität), fiel dann nicht mehr unbedingt ins Gewicht.

Für das neue Haus musste eine PV-Anlage auf’s Dach. Aber wie groß? FingerHaus hat das für uns berechnet, unter der Maßgabe, dass wir einen Eigenverbraucht von 4000 kWh damit abdecken möchten.… Weiterlesen... “Autarkiegrad – Der Strom kommt aus der Steckdose… oder vom Dach”

Nachhaltige Nahwärme dank Holzhackschnitzel

Mit dem Kauf eines Grundstückes in der Eifelgemeinde Nettersheim ging die Verpflichtung einher sich das das örtliche Nahwärmenetz anzuschließen. Typischerweise wird heute bei Neubauten mit Gas, Luft-/ Wärmepumpe oder Geothermie geheizt. Strom als Energieträger ist m.W.n. heute eher selten geworden – zumindest beu Neubauten. Wobei der Hauptkostenpunkt bei der Luft-/ Wärmepumpe defintiv der Stromverbrauch ist. Hier verweise ich auf einen Thread unter fingerhaus-forum.de, der sich seit einigen Jahren einzig und allein damit beschäftigt derartige Anlagen zu optimieren.

Bild von Werner Weisser auf Pixabay 

Biowärme Nettersheim

Seit Anfang 2000 wird in Nettersheim eine Hackschnitzelanlage betrieben. Im Jahre 2005 wurde die Anlage handelt es sich dabei um einen Eigenbetrieb der Eifelgemeinde Nettersheim. Um die Anlage herum, ca. 5 Kilometer, werden die  Baugebiet G14, d.h.… Weiterlesen... “Nachhaltige Nahwärme dank Holzhackschnitzel”

Heizung – Gar nicht so einfach…

Wir haben in Nettersheim mit dem Grundstückskauf die Verpflichtung übernommen, dass wir die Heizung an die Nahwärme anschließen lassen. Grundsätzlich fanden wir das erstmal eine gute Idee und auch bei Vertragsabschluss mit FingerHaus war das erstmal kein Problem. Es wurde direkt im Werkvertrag die Gutschrift der Heizung eingetragen.

Das führte dann jetzt letztendlich bei der Umsetzung zu einigen organisatorischen Herausforderungen:

  • als das Haus gestellt wurde, wurde auch direkt das Gerüst mit aufgestellt. Die Erdarbeiten für die Nahwärme konnten aber erst erfolgen, wenn kein Gerüst da steht.
  • für die Estrichtrocknung wird eine Heizung benötigt, was aber nicht unbedingt erst dann erfolgt, wenn das Gerüst entfernt wurde. Da der Außenputz noch nicht fertig war, sodass das Gerüst hätte abgebaut werden können, konnte die Heizung dann noch nicht angeschlossen werden.
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Welcher KfW Standard darf’s denn sein?

Als wir vor 10 Jahren die Eigentumswohnung mit geplant haben war Energiesparen schon in aller Munde. Das hat sich jetzt aber nochmal gehörig verstärkt (Danke, Greta!). Wir haben nur diese eine Erde und müssen alle was dafür tun. Seit die Kinder auf der Welt sind und wir jemanden haben, der weiter auf dieser Erde lebt, auch wenn wir uns davon verabschieden, ist auch für uns das Thema nochmal wichtiger geworden als es vorher schon war. Wir leben es schließlich unseren Kindern vor, wie sie mit der Erde umgehen.

Bild von Norbert Koch auf Pixabay

Wenn wir jetzt nochmal neu bauen, dann auch möglichst nachhaltig. Als wir dann Anfang des Jahres erfuhren, dass die KfW ihre Förderung nochmal erhöht (höhere Darlehenssumme, höherer Tilgungsbonus und niedriger Zinssatz), war die Entscheidung naheliegend sich für ein KFW40plus-Haus zu entscheiden.… Weiterlesen... “Welcher KfW Standard darf’s denn sein?”