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Heizen im KFW 40 Haus

Anfang Juli sind wir ins Haus gezogen, also mitten im Sommer. Nun sind die ersten vier Monate rum, und wir haben ein erstes Gefühl dafür bekommen was es heißt in einem modernen, gut gedämmten Haus zu wohnen.

Bild von ri auf Pixabay 

Primärenergieträger bei uns ist Holz. Über die Biowärme Nettersheim haben einen Zugang an das örtliche Nahwärmenetz. Die gelieferte Nahwärme wird für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung verwendet. Zusätzlich verfügen wir über einen Kamin, einen Schiedel Kingfire Classico S. Eigentlich wollten wir den Kamin nur der Wohnlichkeit wegen, weniger als „Heizung“, aber nach den ersten kalten Tagen stellt sich raus: Das funktioniert ganz gut!

Grundsätzlich fällt auf: Wir müssen derzeit praktisch nicht heizen! Die Raumthermostate stehen alle auf 17°C, trotzdem haben wir in allen Räumen 21°C.… Weiterlesen... “Heizen im KFW 40 Haus”

Nachhaltige Nahwärme dank Holzhackschnitzel

Mit dem Kauf eines Grundstückes in der Eifelgemeinde Nettersheim ging die Verpflichtung einher sich das das örtliche Nahwärmenetz anzuschließen. Typischerweise wird heute bei Neubauten mit Gas, Luft-/ Wärmepumpe oder Geothermie geheizt. Strom als Energieträger ist m.W.n. heute eher selten geworden – zumindest beu Neubauten. Wobei der Hauptkostenpunkt bei der Luft-/ Wärmepumpe defintiv der Stromverbrauch ist. Hier verweise ich auf einen Thread unter fingerhaus-forum.de, der sich seit einigen Jahren einzig und allein damit beschäftigt derartige Anlagen zu optimieren.

Bild von Werner Weisser auf Pixabay 

Biowärme Nettersheim

Seit Anfang 2000 wird in Nettersheim eine Hackschnitzelanlage betrieben. Im Jahre 2005 wurde die Anlage handelt es sich dabei um einen Eigenbetrieb der Eifelgemeinde Nettersheim. Um die Anlage herum, ca. 5 Kilometer, werden die  Baugebiet G14, d.h.… Weiterlesen... “Nachhaltige Nahwärme dank Holzhackschnitzel”

Heizung – Gar nicht so einfach…

Wir haben in Nettersheim mit dem Grundstückskauf die Verpflichtung übernommen, dass wir die Heizung an die Nahwärme anschließen lassen. Grundsätzlich fanden wir das erstmal eine gute Idee und auch bei Vertragsabschluss mit FingerHaus war das erstmal kein Problem. Es wurde direkt im Werkvertrag die Gutschrift der Heizung eingetragen.

Das führte dann jetzt letztendlich bei der Umsetzung zu einigen organisatorischen Herausforderungen:

  • als das Haus gestellt wurde, wurde auch direkt das Gerüst mit aufgestellt. Die Erdarbeiten für die Nahwärme konnten aber erst erfolgen, wenn kein Gerüst da steht.
  • für die Estrichtrocknung wird eine Heizung benötigt, was aber nicht unbedingt erst dann erfolgt, wenn das Gerüst entfernt wurde. Da der Außenputz noch nicht fertig war, sodass das Gerüst hätte abgebaut werden können, konnte die Heizung dann noch nicht angeschlossen werden.
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