In Gedanken durch das neue Haus – an alles gedacht?

Bereits vor der Bemusterung haben wir uns viele Gedanken über Details gemacht. Wir hatten das Thema vor 10 Jahren beim Bau unserer Eigentumswohnung schon mal und haben damals sehr viele Tipps von den Handwerkern bekommen. Trotzdem haben sich damals ein paar „Fehler“ eingeschlichen.

Bild von Pexels auf Pixabay 

Das sicherlich größte Übel ist ein fehlender Lichtschalter vom Übergang Flur/ Ankleide – und ja: der Elektriker hat es uns gesagt, aber wir dachten „ach, die paar Schritte bis zum Flurlicht-Schalter sind doch kein Problem“. Äh – sind sie doch, denn jedes Mal, wenn wir das Flurlicht ausschalten möchten, machen wir seit 10 Jahren das Licht in der Ankleide an. Man gewöhnt sich nicht daran. Es nervt uns seit 10 Jahren… Sowas durfte nicht wieder passieren. Oder der Handtuchheizkörper neben der Dusche. Die geteilten Glastüren lassen sich nach Innen und Außen öffnen, so dass man problemlos an ein warmes Handtuch aus der Dusche rankommt. Das ist sehr fein und wir haben uns sehr daran gewöhnt.

In Gedanken durch das neue Haus

Lichtschalter waren also schon mal ein großes Thema. Auf jeden Fall wollten wir so einen Fehler wie in der ETW vermeiden. Glücklicherweise war der erste Entwurf von FingerHaus so gut, dass wir nur noch wenige Änderung vornehmen mussten. Grundsätzlich sind wir auch danach vorgegangen: Lieber ein Schalter zu viel als zu wenig.

Das galt auch für Steckdosen. Damit haben wir es in der ETW sicherlich übertrieben. Wir haben einige Steckdosen in der Wohnung die wir noch nie benutzt haben. Wir haben daher darauf geachtet in jeder Ecke mindestens eine Steckdose zu haben. Diese ließe sich später einfach erweitern. Trotzdem sind wir am Ende bei 41 zusätzlichen Steckdosen gegenüber dem Standard gelandet. Und der Standard bei FingerHaus enthält schon deutlich mehr Steckdosen als bei anderen Fertighausanbietern. . .

Die Duschen waren auch ein wichtiges Thema. Wegen dem sehr kalkhaltigen Wasser bei uns war eine Weichwasseranlage Pflicht. Eigentlich wollten wir offene Duschen, haben uns aber nach langem hin und her doch dagegen entschieden, weil es so viel besser passt. Die Duschen haben nun wieder Glastüren. Hierbei entfällt auch die sonst notwendige Abdichtung des kompletten Bades. Durchaus ein Kostenpunkt. Aber wo nun die Handtuchheizkörper positionieren? Wir haben für beide Bäder eine passende Lösung gefunden, aber so perfekt wie derzeit wird es nur in einem der neuen Bäder sein. Dennoch haben wir einen guten Kompromiss gefunden, den wir auch unserem Bemusterer Herrn Clemens zu verdanken haben. Lustig war vor allem sein Hinweis, dass der Handtuchheizkörper ja vorrangig zum Trocknen der Handtücher ist und nicht dafür, dass man nach dem Duschen ein warmes Handtuch hat. Ach so…. wieder was gelernt! 😀 Ganz wichtig waren für uns allerdings auch 2 Waschbecken nebeneinander im Bad, um morgens keinen Stau zu verursachen, wenn 2 – 3 Kinder gleichzeitig Zähne putzen müssen.

Eine Besonderheit sich sicher die Netzwerk- und Steckdosen in den Fluren, die oben an der Wand positioniert sind. Das hatte für ein wenig Stirnrunzeln bei unseren zuständigen Ansprechpartnern von FingerHaus gesorgt. Mit Hinweis auf WLAN Access Points war dann aber alles klar.

Ein guter Einfall vom Elektroplaner war sicherlich die Netzwerk- und Steckdose am Hausanschluss. Der Netzwerkschrank ist auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes. Also wozu dort eine Dose? Für das Glasfasermodem der Telekom! Dieses braucht neben einem Stromanschluss, auch eine Verbindung zum Router (in unserem Fall eine AVM FRITZ!Box 7490).

Online-Info-Flyer Glasfaseranschluss Telekom

Damit erspare ich mir das Verlegen von Kabeln innerhalb des Hauswirtschaftsraumes (HWR) und die FRITZ!Box kann im geräumigen 9 HE Netzwerkwandschrank Platz finden. Für den Empfang im Haus kommen in die Flure AMV FRITZ!Repeater im LAN-Bridge Modus.

Eine weitere Netzwerkdose kam noch zur Lüftungsanlage für das LAN-Gateway. Dieses dient zur Steuerung der Anlage per Smartphone.

Bei den Netzwerkdosen haben wir gegenüber der ETW gespart. Statt 22 Anschlüssen gibt es dieses mal nur 14 (3x Duplex- und 8x Einzeldosen).

Statt Satellitenschüssel auf dem Dach gibt es bei uns, wie jetzt auch, IPTV. Ich glaube eh, dass Fernsehen wir wir es bisher kannten keine Zukunft haben wird. Ein klassischer Kabelanschluss ist in unserem Baugebiet gar nicht mehr vorgesehen. Daher bleibt nur IPTV, mit dem wir aber schon seit zwei Jahren sehr gut leben.

Hier noch ein Tipp wegen dem Telefonanschluss: Bei uns im Baugebiet gibt es nur Innogy und Telekom. Wir waren bisher bei Vodafone, sind aber jetzt schon zur Telekom gewechselt um den Umzug einfacher zu gestalten. Eine neue Nummer gibt es eh, trotzdem ist es dann „nur noch“ ein Umzug eines bestehenden Kunden, was meistens problemlos läuft statt zeitgleich auch ein Anbieterwechsel. Wobei zur Telekom oft auch leichter ist als weg von der Telekom, denn da werden einem doch oft Steine in den Weg gelegt und auf Zeit gespielt.