Spatenstich

Der erste wichtige Schritt ist getan: Der erste Spatenstich in der Eifel – wenn auch sehr unromantisch mit dem Bagger. 😉

Als Vorbereitung für die Bodenplatte müssen Erdarbeiten durchgeführt werden. Diese übernimmt nicht FingerHaus, sondern es ist eine Bauherrenleistung. Daher haben wir uns mit dem von uns beauftragten Erdarbeiter am Grundstück getroffen, um loszulegen… also er legt los und wir schauen ein wenig zu.

Bei wirklich bestem Wetter wurde erstmal nur die Grasnarbe entfernt. Die weiteren Arbeiten erfolgen dann einige Tage später, da noch Material aus einem lokalen Steinbruch benötigt wird.

Wir haben uns sehr früh um die Erdarbeiten und einem passenden Partner gekümmert. Bei dem aktuellen Bau-Boom sind die alle schwer ausgelastet und teilweise auf Monate im Voraus ausgebucht. Wir konnten Sascha Rodenbüsch aus Schleiden für uns gewinnen, der das komplette Thema Erarbeiten für uns übernimmt. Auch um die Themen Lastplatten-druckversuch und Ringerder müssen wir uns nicht kümmern, denn er koordiniert das alles mit Partnerfirmen und liefert die entsprechenden Nachweise, die verständlicherweise von FingerHaus verlangt werden. Dazu gab es auf einem Baustellentermin mit dem Bauleiter der Bodenplatte, von Firma MB Effizienkeller GmbH, dem Tiefbauer und einigen Ansprechpartnern der Gemeinde (für Wasser, Abwasser und Heizung) nähere Informationen zu den Vorgaben und Nachweisen, die erfolgen müssen und rechtzeitig vor Baubeginn an FingerHaus geschickt werden müssen. Dazu hat der Tiefbauer und auch wir als Bauherren ein 4-seitiges Dokument erhalten, auf dem alle wichtigen Ausführungs-vorgaben stehen. Neben den vorbereitenden Arbeiten für die Bodenplatte gehören auch das Lagen von Schächten und Kanalanschlüssen zum Inhalt der Erdarbeiten.

Bei den Kosten für die Erdarbeiten hängt es sehr stark vom Grundstück ab. Wir haben ein relativ ebenes Grundstück, welches nach hinten leicht abfällt. Hier muss nur aufgeschüttet werden. Andere Grundstücke in der Brotkiste sind da anspruchsvoller. Trotzdem kommt, wegen Material, Arbeits- und Maschinenzeit, Kanalarbeiten, Ringerder, Lastplatten-druckversuch, etc., eine stolze Summe zusammen. Auf jeden Fall sollte man mehrere Angebote einholen und das Grundstück im Vorfeld gemeinsam mit den Firmen anschauen, damit alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen und es nachher keine bösen Überraschungen gibt. Wichtig ist auch immer, dass ein Bodengutachten erstellt wird, damit bekannt ist, um welche Art von Erdaushub es sich handelt, das ggf. mehr oder weniger teuer entsorgt werden muss.