Straßensperre für die Hausstellung

Nicht mehr lange hin und unsere Bodenplatte wird gegossen. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns darauf. Ob dafür eine Straßensperre nötig ist, haben wir uns gefragt, aber für die Bodenplatte ist das noch nicht der Fall.

Nach dem Bemusterungstermin erhielten wir von FingerHaus eine E-Mail, in der einerseits ein Info-Blatt zum Bauablauf enthalten war und ein Auftrag zur Beantragung der Straßensperre, falls diese nötig wird.

Bild von Manfred Richter zu finden auf Pixabay 

Ich habe dann Rücksprache gehalten mit dem Kreis Euskirchen und die Ansprechpartnerin entgegnete: „Dafür brauchen Sie Ihren Haushersteller nicht beauftragen, das kriegen wir zwei auch alleine hin.“ Sie gab mir eine E-Mail-Adresse, an die ich das dann zu gegebener Zeit schicken soll und wenige Tage später nach Prüfung durch die Verkehrsbehörde und Polizei erhalte ich eine Genehmigung mit einer Information, welche Schilder ich wo aufstellen soll. Die Kosten für diese Genehmigung betragen 30 Euro.

Somit erteilten wir den Auftrag an FingerHaus dafür nicht und informierten unsere Kundenbetreuerin Frau Plett darüber, zunächst mit einem schlechten Gewissen, da wir eigentlich gesagt hatten, dass wir alles über FingerHaus machen lassen. Sie war allerdings gar nicht enttäuscht darüber, im Gegenteil – sie sagte, dass es völlig ok ist und sie dadurch dann ja auch weniger Arbeit haben.

Nachdem die genannte gegebene Zeit jetzt gekommen ist, haben wir eine E-Mail an die Adresse geschickt und erhielten tatsächlich wenige Tage später die Genehmigung für die Straßensperre in der Woche der Hausstellung. Weiterhin wurde da auch mittels einer Zeichnung genau aufgeführt, welche Schilder an welcher Stelle aufgestellt werden müssen. So weit so gut, aber woher nun die Schilder nehmen, wenn nicht stehlen?

Vom Flurfunk hatte ich mal gehört, dass man diese wohl beim Bauhof günstig bekommen kann, also war das meine erste Adresse – allerdings ohne Erfolg, denn der Bauhof von Euskirchen teilte mir mit, dass sie nur für die Stadt Euskirchen zuständig sind und Nettersheim dazu nicht zählt. Dann müsse ich mich beim Kreis erkundigen.

Der Kreis Euskirchen hat also auch einen Bauhof, aha…. das war dann meine nächste Adresse, wo ich einen sehr netten Ansprechpartner am Telefon hatte – allerdings trotzdem erfolglos, denn die Schilder, die dort vorhanden sind, waren alle vergeben dank Corona für das einzurichtende Impfzentrum. Ok, das ist verständlich, hilft mir aber nicht weiter.

Ich erkundigte mich dann bei der Gemeinde in meiner Verzweiflung und hatte auch da keinen Erfolg, da man von hier keine Schilder bekommen kann. Das lässt sich bei den ganzen Bauvorhaben, die in der nächsten Zeit in Nettersheim anstehen, gar nicht stemmen.

Kurz vor’m Aufgeben traf ich dann aber noch auf die Firma AVS Verkehrssicherung, die mehrere Standorte hat und Verkehrsschilder verleiht für genau solche Zwecke. Ich schickte den Plan mit den benötigten Zeichen an ihn und kurze Zeit später erhielt ich eine Bestätigung mit der Reservierung der genannten Schilder. Mit 60 Euro für den Verleih auf jeden Fall im erschwinglichen Rahmen und wir sind auf der sicheren Seite.

Unser großartiger und hilfsbereiter Tiefbauer hat uns zugesagt, die Schilder für uns abzuholen und kurz vor dem Stelltermin aufzustellen. Das ist natürlich Gold wert und wir sind sehr dankbar dafür.

Auch wenn es nicht sehr leicht war, an die Schilder zu kommen, so kann ich doch sagen, dass sich der Aufwand für die Beantragung der Straßensperre in Grenzen hielt und wir das problemlos selbst erledigen konnten und ausnahmsweise mal nicht FingerHaus dafür brauchen. Das eingesparte Geld haben wir ja auch bei der Bemusterung bereits großzügig ausgegeben und da hat FingerHaus ganz bestimmt mehr von. 😉